Lachen im Krieg. Humor als Waffe des Widerstands?

Référence bibliographique :

Alya Aglan

in geschichtedergegenwart.ch (24. Januar 2024)

Auteur.e.s membre de l'UMR : Alya Aglan

Année : 2024

Axe(s) de recherche : 1. Relations internationales, espaces et mondialisations, 2. Pratiques et cultures politiques, 4. Temps, traces et territoires de guerre

Présentation :

Humor stellt Gesellschaft her und macht Hoffnung auf eine andere Zukunft. Leidet eine Bevölkerung unter einer Besatzung, dann gehören frecher Humor und subtiler Sprachwitz zu den Waffen der Unterdrückten, sei es in der Ukraine heute oder im besetzten Frankreich im Zweiten Weltkrieg.

Sowohl in den aktuellen Konflikten als auch im besetzen Europa während des Zweiten Weltkriegs gab und gibt es nichts zu lachen. Dennoch scheint einer der ersten Reflexe von Bevölkerungen, die unter einer Besatzung und damit oft auch unter Bombardierungen und Nahrungsknappheit leiden, auf die um sie herrschende Brutalität mit spitzem Humor zu antworten. Kann man sich mächtigen Armeen entgegenstellen mit Witzen oder Bonmots? Sind diese doch unmittelbar zur Verfügung stehende Waffen des Geistes?

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